Entstehungsgeschichte des Stammes

Im November 2011 kam eine neue Diakonin in die Kirchengemeinde Halstenbek. Anna-Lena Krijan hatte zuvor einige Jahre Kinder- und Jugendarbeit in Neumüster und Umgebung gemacht und dort die Pfadfinderarbeit kennen gelernt. In Halstenbek gab es keine kontinuierlichen Gruppenangebote für feste Gruppen an Kindern und Jugendlichen außerhalb einer sehr gut funktionierenden Kinderchorarbeit in der Kirchenmusik. Die Evangelische Jugend bestand aus wenigen Personen, die man für Kleinstaktionen aktivieren konnte. Anna-Lena Krijan sprach im januar im Kirchengemeinderat vor und beantragte, einen Pfadfinderstamm unter dem Dach des REGP (Ring Evangelischer Gemeindepfadfinder) für Halstenbek gründen zu dürfen. Relativ schnell fanden sich 6 Jugendliche, welche mit der Diakonin dann ab Januar eine Stammesstruktur besprachen, sich eine Halstuchfarbe aussuchten, das Stammesabzeichen ausdachten. Und noch viel entscheidender: die gegen das Votum von Anna-lena Krijan dann den Tag der wöchentlichen Gruppenstunde auf den montag legte. Diese favorisierte eigentlich den Freitag als Gruppenstundentag, wie so viele andere Stämme es auch machen. Doch gegen diesen Tag sprach vieles. Von außen: Wenn wir die Stunde Freitag gemacht hätten, hätten wir auf viel Hilfe durch andere Stämme verzichten müssen. denn besonders in den ersten zwei Jahren und manche auch in den ersten fünf Jahren halfen so oft Gruppenleiter aus anderen nachbarstämmen bei uns als gruppenleiter aus. Mit dieser Starthilfe konnten wir nur planen, weil wir die Gruppenstunde auf den Montag legten und unsere Geburtshelfer da Zeit hatten. Von innen betrachtet: Die Jugendlichen betrachteten einmal die Vereine und Verbände und deren trainingszeiten in Halstenbek, mit dem Montag kolliediert sehr wenig. Viele LKinder können zu den Pfadfindern kommen ohne dafür ein anderes Hobby streichen zu müssen. Und viele Sporttrainingszeiten oder die Gruppenstunde der Feuerwehr schließt sich zeitenmäßig genau an die Gruppenstunde der Pfadfinder an, so dass die Pfadfinder hier eine super Lücke gefüllt haben! Auch die Anfangszeit der gruppenstunde war schnell gefunden, denn die Betreuung des offenen Ganztag der Grundschulen geht bis 16h. wenn man mit dem Rad von der Grundschule Bickbargen rüber zu uns radelt, kommt man mit einem Puffer für trinken und auf Klo gehen an und die Gruppenstunde kann starten.

Die ersten Gruppenstunden mit diesen und dann auch rasch weiteren großen Jugendlichen ab 12 Jahren machten wir dann an je einem Samstag im Monat bis zu den Sommerferien. Wir waren zwar noch nicht gegründet, so ganz lassen mit dem Fahrtenwissen ging dann doch nicht. Die ersten sechs Halstenbeker fuhren dann sogar noch vor der offiziellen Stammesgründung auf ein Sommerlager. es ging gemeinsam mit dem Heimatstamm von Diakonin Krijan (Neumünster Wittorf) nach Großzerlang in Mecklenburg.
Im August wurde dann in den Schulen (zwei Grundschulen ein Gymnasium) und im kindergottesdienst, Gottesdienst und bei Aktionen für die neue Pfadfindergruppe geworben. Zur ersten Gruppenstunde der Pfadfinder kamen 8 Kinder - es wurde sofort los gelegt! Hämmer und Nägel lagen bereit. Die Kinder durften mit Tusche Schnecken auf die Bretter malen. Danach nagelten sie entlang dem Gewinde des Häuschens unterschiedlich große Nägel in die Bretter. Wurde nun eine Murmel in die Schnecke gelegt und bewegt, machten die Nägel bei einem Kontakt mit der Murmel einen Ton: Eine Melodie entstand.
Die Gruppe an Kindern wuchs rasch. Zum Gründungsgottesdienst am 23.09.2012 wurde 27 Kindern feierlich das haltuch überreicht. Die Nachbarstämme brachten Geschenke, vom Vorstand des REGP gab es eine Mappe mit nützlichen Infos und eine Fahne mit der Lutherrose darauf.
Und so nahm die Entwicklung seinen Lauf. Schneller als jeder Beobachter dachte, kamen mehr und mehr Kinder zusammen. Anna-lena Krijan rechnete mit 100 Personen in 5 Jahren und einer Sättigung bei etwa 120 Personen. Weit gefehlt. Nach knapp 4 Jahren überstiegen wir schon die 100 Personenmarke.
Wie sich die Zahlen in welchem Bereich entwickelten lest ihr unter der Rubrik "Statistik".
Zur Entstehung des Stammes sei an dieser Stelle einmal allen Nachbarstämmen gedankt, die uns so mega stark unterstützt haben. Pinneberg und Wittorf in so unendlich vielen Gruppenstunden. Wittorf auf vielen Sommerlagern. Und einen Dank an die Elmshorner besonders in der Anfangszeit. Die in den Jahren 2013 und 2014 ertragen haben, dass sie erst 50 dann 60 fremde Kinder durch ihre bunten Prüfungen gelotst haben - und wir aus Halstenbek nichts zum fest und den Stationen beitragen konnten. Es war ein riesiger Mehraufwand für die Elmshorner, der sich für uns Halstnebker enorm ausgezahlt machte: mehr an Wissen, mehr an Können.
Die gruppe, welche im herbst 2012 gegründet wurde (Adler) wurde im Frühjahr 2014 zu groß (über 40 Kinder) und spaltete sich dann auf in die Phönixe (die etwas älteren) und die Adler.
Mit den Jahren wurden die Kinder älter, erste echte Halstenbeker, die im Stamm groß geworden sind, machten 2018 ihren JuLeiCa Kurs. Jedes Jahr wurden mehr Gruppenkinder zu Helfern und dann zu Gruppenleitern.
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